04.05. KVP

Innovative Konzepte für eine sichere Zukunft 

 

Die AT Consulting unterstützt Sie beim Wandel zu einer KVP Organisation.

Hierbei kann es in einem ersten Schritt durchaus möglich und auch sinnvoll sein, KVP in einzelnen Unternehmensbereichen einzuführen. Insbesondere in Produktion und Logistik lassen sich durch KVP schnelle messbare Erfolge erzielen. Die KVP Einführung kann nach PRINCE2 ablaufen, so dass eine erfolgreiche Einführung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit garantiert ist.


Was bedeutet KVP?

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess oder kurz KVP (engl.: Continuous Improvement Process (CIP)) ist eine innere Haltung aller Beteiligten und bedeutet: stetige Verbesserung mit möglichst nachhaltiger Wirkung. Diese Haltung durchdringt dann alle Aktivitäten und das ganze Unternehmen. KVP bezieht sich auf die Produkt-, die Prozess- und die Servicequalität . Umgesetzt wird KVP durch einen Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte (im Gegensatz zu eher großen, sprunghaften, einschneidenden Veränderungen), in kontinuierlicher Teamarbeit. KVP ist ein Grundprinzip im Qualitätsmanagement und unverzichtbarer Bestandteil der ISO 9001. Das äquivalente Prinzip wird japanisch KAIZEN  genannt.


KVP wurde im Rahmen der Qualitätsbewegungen in den 1950er Jahren von W.E. Deming  entwickelt. Der KVP ist mit dem japanischen KAIZEN  vergleichbar und wird durch den Erfolg von Kaizen in der Regel synonym verwendet.

Vor allem Toyota  lebte diese Philosophie sehr ausgeprägt und erfolgreich vor. KVP hat bei Toyota Workshopcharakter  und wird von internen oder externen Moderatoren geleitet. In Deutschland wurde mit KVP in der Automobilindustrie, in der Fertigung und Montage begonnen, verbreitete sich in alle Arbeits- und Wirtschaftsbereiche und wurde so zu einem Merkmal mitarbeiter- und beteiligungsorientierter Unternehmenskultur. Viele Unternehmen haben feste Qualitätszirkel  eingerichtet, in denen die Mitarbeiter regelmäßig Verbesserungspotentiale aufspüren und Pläne zur Umsetzung machen.


Voraussetzung ist der Wille der Geschäftsführung, Ergebnisse aus dem KVP unmittelbar umzusetzen, sowie die KVP-Teams selbst zur direkten Umsetzung ihrer Ideen zu ermächtigen und dazu die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Ausbleibende oder schleppende Umsetzung lässt die Motivation der Mitarbeiter zum Mitmachen rasch erlahmen. Falls eine Umsetzung in Einzelfällen nicht möglich ist, muss dies den Mitarbeitern nachvollziehbar begründet werden. Notwendig ist auch eine Unternehmenskultur, in der die Ideen der Mitarbeiter und Teamarbeit ausdrücklich erwünscht sind und die Mitarbeiter dafür wirksam Unterstützung und öffentlich Anerkennung erhalten. Ebenso ist eine entsprechend konstruktive Mitwirkung des Betriebsrates erforderlich, und dies nicht nur soweit mitbestimmungspflichtige Sachverhalte berührt sind.


Ablauf eines KVP-Prozesses 


Die Mitarbeiter analysieren ihren Arbeitsbereich in KVP-Gruppen und erarbeiten konkrete Verbesserungsvorschläge.

Dafür werden sie meist zuvor in Teamarbeit und Gruppenmoderation geschult.

Der Ablauf ist meist wie folgt:


1. Arbeitssystem festlegen und abgrenzen (Was soll verbessert werden?)

2. Ist-Zustand und Soll-Zustand anhand von Kennzahlen  beschreiben

3. Probleme beschreiben und bewerten (Häufigkeit pro Zeiteinheit oder Objekteinheit)

4. Probleme bewerten (Zeit, Geld, Energie, Stress pro Zeiteinheit)

5. Problemanalyse (Ursachen, Zusammenhänge, Schnittstellen, Nebenwirkungen)

6. Lösungsideen sammeln (Brainstorming)

7. Lösungsideen bewerten und entscheiden

8. Maßnahmen ableiten, Aufwand und Ertrag bewerten

9. Ergebnispräsentation vor dem Entscheidungsgremium

10. Maßnahmen vereinbaren (Wer tut was bis wann?) und Ressourcen klären

11. Maßnahmen umsetzen

12. Erfolg prüfen


Die einzelnen Schritte können auch den einzelnen Phasen des Demingkreises  (PDCA) zugeordnet werden.


 

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